23. April 2026
Pöpsel holt über 1 Mio Euro für den Kreis Soest
Pressemitteilung vom 22.04.2026
Sportmilliarde: Pöpsel sichert über eine Million Euro für den Kreis Soest
Drei Projekte werden gefördert: Bad Sassendorf, Herzfeld und Lippstadt-Lipperbruch profitieren
Es ist ein echter Erfolg für den Sport im Kreis Soest: Der heimische Bundestagsabgeordnete der CDU, Oliver Pöpsel, hat sich in Berlin im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten" – der sogenannten Sportmilliarde – erfolgreich für gleich drei Projekte aus der Region eingesetzt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Förderung heute Nachmittag endgültig freigegeben.
Insgesamt fließen 1.021.500 Euro Bundesmittel in den Kreis Soest. Damit werden Investitionen von zusammen 2.495.000 Euro in die Sportinfrastruktur vor Ort möglich. Gefördert werden die Sanierung des Kunstrasenplatzes im Sportzentrum Bad Sassendorf, die Erweiterung des Sportlerheims in Herzfeld (Lippetal) und die energetische Teilsanierung der Zweifachsporthalle der Marienschule in Lippstadt-Lipperbruch. Der Bundesanteil der Förderung liegt bei 45 Prozent der förderfähigen Kosten.
Was das konkret für den Kreis bedeutet
Von den drei Förderungen profitieren direkt sehr unterschiedliche Gruppen: Schülerinnen und Schüler aus Gymnasium, Berufskolleg und Grundschule, Vereinsmitglieder im Breitensport von Fußball über Badminton und Tennis bis Tanz, Jugendmannschaften ebenso wie Seniorinnen und Senioren, Ehrenamtliche und nicht zuletzt Menschen mit Einschränkungen, die künftig dank barrierefreier Zugänge am Sport teilhaben können. Auch der Behinderten- und Rehasport profitiert.
Sportmilliarde: stark nachgefragt, hart umkämpft
Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten", politisch bekannt als „Sportmilliarde", stellt der Bund über die gesamte Legislaturperiode bis zu eine Milliarde Euro bereit, um Kommunen bei der Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur zu unterstützen und setzt so ein wesentliches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. Die erste Tranche umfasst 333 Millionen Euro. Genau aus dieser Tranche werden nun auch die Projekte aus dem Kreis Soest gefördert. Bundesweit wurden dafür 3.684 Projektskizzen eingereicht, mit einem beantragten Fördervolumen von rund 7,5 Milliarden Euro. Das Programm war damit rund 23-fach überzeichnet. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land.
Das bedeutet: Viele Kreise in Deutschland gehen in dieser Runde leer aus, andere bekommen nur ein einziges oder maximal zwei Projekt bewilligt. Dass im Kreis Soest gleich drei Vorhaben auf einmal zum Zuge kommen, ist in diesem harten Wettbewerb außergewöhnlich. Ein bemerkenswertes Ergebnis der Arbeit von Oliver Pöpsel in Berlin.
„Das ist ein richtig guter Tag für den Sport im Kreis Soest", sagt Oliver Pöpsel. „Drei Projekte aus einem Kreis. Das ist bei dieser Konkurrenz alles andere als selbstverständlich. Ich habe in den vergangenen Monaten in Berlin viele Gespräche geführt und immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig Vereine, Schulen und ehrenamtliches Engagement bei uns im Kreis sind. Dass wir jetzt über eine Million Euro nach Hause holen, freut mich für die vielen Sportlerinnen und Sportler, die Ehrenamtlichen und die Kommunen dahinter."
Bad Sassendorf: Neuer Kunstrasenplatz im Sportzentrum
Der Kunstrasenplatz im Sportzentrum Bad Sassendorf wird umfassend saniert. Für 580.000 Euro entsteht ein neuer, nachhaltiger Belag ohne synthetische Füllstoffe, dazu barrierefreie Zugänge. Der Bund übernimmt davon 261.000 Euro. Bürgermeister Malte Dahlhoff hat sich gemeinsam mit Tim-Fabian Römer und Vrej Zakaryan über die Verwaltung stark für den Antrag eingesetzt. Im Förderantrag der Gemeinde wird die Anlage als „wohnortnahes Sportangebot für breite Bevölkerungsgruppen" beschrieben, die einen Beitrag „zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts" leistet. Besonders durch die Anbindung an das örtliche Mehrgenerationenhaus, das „Menschen verschiedener Altersgruppen und kultureller Hintergründe verbindet".
Pöpsel dazu: „Bad Sassendorf bekommt einen Platz, auf dem Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren gemeinsam kicken können, und das auch noch barrierefrei und ökologisch auf der Höhe der Zeit. Besser kann man Fördermittel gar nicht einsetzen."
Lippetal: Erweiterung des Sportlerheims Herzfeld
In Herzfeld wird das Sportlerheim des 1. SC Lippetal von 1962 für 915.000 Euro erweitert und energetisch auf Stand gebracht. Der Bund schießt 411.750 Euro zu. Umkleiden und Duschen werden vergrößert, ein Büro für den Vereinsbetrieb und ein flexibler Multifunktionsraum kommen dazu, die Anlage wird barrierefrei. Bürgermeister Tobias Nillies, André Becker aus der Projektleitung und Eva Hölter vom Verein haben sich mit großem Einsatz für das Projekt stark gemacht. Im Förderantrag heißt es, der Vereinssport in Herzfeld ermögliche es „Menschen unabhängig vom Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Herkunft und einer Behinderung, zusammenzukommen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken". Es sichere damit „den Zugang zu sportlichen Aktivitäten für alle Menschen jeden Alters auf dem Lande".
Pöpsel: „Wer einmal in Herzfeld auf dem Sportplatz war, weiß, was dieser Verein für den Ort bedeutet – vom Kinderfußball bis zu den Laufgruppen der Erwachsenen. Dass dieses Herzstück jetzt den Anbau und die Modernisierung bekommt, die es braucht, ist einfach großartig."
Lippstadt-Lipperbruch: Sporthalle der Marienschule
Die Zweifachsporthalle der Marienschule in Lipperbruch wird für 1.000.000 Euro energetisch teilsaniert und barrierefrei gemacht. Der Bund beteiligt sich mit 348.750 Euro. Dach und Decken werden saniert, die Außenwände gedämmt, alte Fenster ersetzt. Dazu kommen eine barrierefreie Rampe und eine behindertengerechte Toilette. Die Halle wird vom Trägerverein Marienschule e.V. für das Gymnasium und das Berufskolleg Marienschule betrieben. Anja Rotter als Vorsitzende des Trägervereins hat sich gemeinsam mit Bürgermeister Arne Moritz und der Verwaltung der Stadt Lippstadt mit Heinrich Horstmann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen), Ulrike Möring (Fachdienstleitung Bauverwaltung) und Ricarda Dahmann für den Förderantrag eingesetzt. Darin wird die Halle als „zentraler Treffpunkt für die Gemeinschaft" beschrieben, der „gerade im Randbereich der Stadt Lippstadt" auch mit Blick auf den Sportentwicklungsplan von besonderer Bedeutung sei und einen „integrativen Raum" schaffe, der „alle Mitglieder der Gemeinschaft anspricht und einlädt".
Pöpsel: „Die Marienschule ist genau so ein Ort, an dem sich zeigt, was Sportförderung konkret bedeutet: eine moderne, energieeffiziente und barrierefreie Halle, in der morgens die Schulen Sportunterricht haben und abends die Vereine trainieren. Sport für alle Generationen unter einem Dach."
Pöpsel: „Ein Ergebnis, auf das der ganze Kreis stolz sein kann"
„Das ist ein Ergebnis, auf das der ganze Kreis stolz sein kann", fasst Oliver Pöpsel zusammen. „Ich bedanke mich bei den Bürgermeistern, den Verwaltungen, den Vereinen und allen Ehrenamtlichen, die diese Anträge mit so viel Herzblut auf den Weg gebracht haben. Ohne ihre Vorarbeit wäre das in Berlin nicht gelungen. Jetzt freue ich mich, dass wir das Geld zu den Menschen in den Kreis Soest bekommen.
