9. April 2026
Nationale Tourismusstrategie ist gut für den Kreis Soest
Pressemitteilung vom 28.01.2026
Nationale Tourismusstrategie kommt. MdB Oliver Pöpsel sieht darin ein wichtiges Signal für Tourismus und Gastronomie im Kreis Soest
Das Bundeskabinett hat heute die „Nationale Tourismusstrategie“ (NTS) beschlossen. Der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Pöpsel begrüßt dieses klare Bekenntnis zur Zukunft der Tourismuswirtschaft in Deutschland, vom Hotel- und Gastgewerbe bis hin zur Mobilitäts- und Freizeitwirtschaft.
Zentrales Anliegen der Strategie ist es, die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche zu stärken und zu erhalten, „so wie wir sie im Kreis Soest haben,“ erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Pöpsel. „Denn die mittelständische Gastronomie und Hotellerie, die zahlreichen Freizeitangebote für Wassersport, Wandern, Klettern, Rad-fahren sind ein wesentliches Element für die Attraktivität unseres Standortes hier im Kreis Soest.“
Im September hatte Pöpsel den Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Dr. Christoph Ploß, zum Möhnesee eingeladen, um die Vorschläge der heimischen Hotellerie und Gastronomie zu besprechen. Vieles davon findet sich nun in der NTS wieder.
Neujustierung der Arbeitszeitregelung zur wöchentliche Höchstarbeitszeit
Ganz vorne auf der Wunschliste stand die Neujustierung der Arbeitszeitregelungen. Künftig soll nicht mehr eine tägliche, sondern eine wöchentliche Höchstarbeitszeit gelten. Das verschafft Hotels und Gastronomie mehr Spielraum bei der Dienstplanung in saisonalen Spitzen, ohne die Gesamtarbeitszeitgrenzen zu überschreiten.
Bessere Rahmenbedingungen
Insgesamt will die Regierung die Rahmenbedingungen für die heimische Tourismuswirt-schaft verbessern: durch Investitionen in die Infrastruktur, geringere Standortkosten für die Luftfahrt und weniger Bürokratie durch den Wegfall von Dokumentationspflichten.
Dazu gehört auch die Erleichterung bei der Gewährung von Visa für Einreisende aus dem außereuropäischen Ausland.
Zustimmung aus der Region
„Die ersten Reaktionen aus der Regio zeigen eine positive Aufnahme der NTS,“ so Pöpsel.
Malte Dahlhoff, Bürgermeister von Bad Sassendorf, begrüßt die Nationale Tourismusstra-tegie als einen wichtigen Schritt, um Gastronomie und Hotellerie zu stärken. „Gleichzei-tig,“ so betont Dahlhoff „müssen wir die touristische Infrastruktur vor Ort weiter mitden-ken – von der Verkehrsanbindung über öffentliche Räume bis hin zu Freizeitangeboten. Nur wenn beides zusammenspielt, bleibt Bad Sassendorf, bleibt der Kreis Soest als Touris-musstandort dauerhaft attraktiv“.
Marcel Kaiser, Inhaber des „Torhaus“ am Möhnesee, betont, dass gerade in der Gastrono-mie und im Hotelbetrieb Flexibilität das Wichtigste ist, um auf Stoßzeiten reagieren zu können – ohne die Mitarbeitenden zu überlasten. „Die geplante Umstellung auf eine wö-chentliche Höchstarbeitszeit gibt uns dafür endlich mehr Spielraum im Alltag. Das ist ein wichtiger Schritt, um Betriebe wie unseren zukunftsfähig aufzustellen“ so Kaiser.
Die klaren Rahmenbedingungen sind für Peter Cosack von „Cosacks Brennerei“ in Lip-pstadt besonders wichtig: „Weniger Bürokratie und klarere Rahmenbedingungen sind ge-nau das, was unsere Branche jetzt braucht. Wenn Investitionen erleichtert und Abläufe vereinfacht werden, stärkt das nicht nur Betriebe wie unseren, sondern den gesamten Tou-rismusstandort Kreis Soest“.
„Diese Reform hat nicht nur eine unmittelbare Wirkung für den betrieblichen Alltag in der Tourismuswirtschaft,“ so Pöpsel. Ein starker Tourismus begünstigt viele andere Wirt-schaftsbereiche wie das Handwerk, den Einzelhandel, die Kultur- und Kreativwirtschaft und nicht zuletzt die Bauwirtschaft. „Es ist unser Ziel, dass all diese Branchen in Deutsch-land und im Kreis Soest in den nächsten Jahren stark wachsen. Die Tourismusbranche ist ein großer Player in diesem Mix,“ so Pöpsel.
