Kanzler in Sundern: Dankeschön für Waldbrand-Helfer
Pressemitteilung vom 17.10.2026
Kanzler Merz kurzfristig in Sundern: Dankeschön für die Waldbrand-Helfer aus dem Kreis Soest und dem Hochsauerland
Oliver Pöpsel organisierte den Abend gemeinsam mit dem Kanzleramt und berichtet von einem Friedrich Merz, den man aus den Nachrichten so nicht kennt
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag, 16. Oktober, in Sundern die Einsatzkräfte der Waldbrände bei Sundern-Stemel und im Arnsberger Wald bei Möhnesee persönlich geehrt. Unter den rund 55 geladenen Gästen im Gasthof Willecke waren Abordnungen der Feuerwehren aus Möhnesee, Warstein, Rüthen, Bad Sassendorf und Lippetal sowie Vertreter von Polizei, DRK, THW, Maltesern und den Forstämtern. Der heimische Bundestagsabgeordnete für den Kreis Soest, Oliver Pöpsel, hatte den Termin mit dem Kanzler abgestimmt, den Abend gemeinsam mit dessen Team vorbereitet und begleitete die Gäste durch den Abend.
Die Brände waren am 12. August in Steillage zwischen Arnsberg und Sundern und einen Tag später bei Neuhaus am Möhnesee ausgebrochen. Zusammen brannten rund 14 Hektar Wald. Feuerwehren aus der ganzen Region und Löschhubschrauber waren über mehrere Tage im Einsatz und Landwirte fuhren mit ihren Fässern Löschwasser an die Einsatzstellen.
Der Kanzler hatte ausdrücklich um ein privates Format gebeten, um mit den Helfern in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Bei einer Sauerländer Schnittchenplatte und heimischem Bier ließen die Gäste die Tage im August noch einmal Revue passieren. Die beteiligten Organisationen schilderten dem Kanzler und Oliver Pöpsel ihre Eindrücke aus dem Einsatz und ihre Empfehlungen für künftige Lagen. Vor allem aber war die gemeinsame Erleichterung spürbar, dass alles glimpflich ausgegangen ist. Fast alle nutzten am Ende die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto mit dem Kanzler.
„Friedrich Merz kam direkt vom EU-Gipfel in Brüssel, wo es zwei Tage lang um den EU-Haushalt und die Ukraine-Hilfe ging. Dass er diesen Abend trotzdem sehr kurzfristig in seinen Kalender gequetscht hat, zeigt, wie wichtig ihm dieser Termin in seiner Heimat war", sagt Oliver Pöpsel. „Die Kameradinnen und Kameraden aus dem Kreis Soest haben am Möhnesee großartige Arbeit geleistet und sind zusätzlich ohne Zögern ins Hochsauerland gefahren, um den Kollegen dort zu helfen. Genau diese Nachbarschaft wollte der Kanzler würdigen."
Unter den Geehrten war auch Hubert Vester von der Feuerwehr Lippborg: „Wir haben im August einfach gemacht, was zu tun war. Dass der Bundeskanzler sich dafür persönlich bei uns bedankt und einen ausgibt, macht einen schon stolz. So einen Abend erlebt man wahrscheinlich nur einmal im Leben."
Ähnlich fiel das Fazit vom Möhnesee aus. Bürgermeister Wolf Blesken, der mit den Kameraden aus seiner Gemeinde angereist war: „Auf der Rückfahrt herrschte einstimmig die Meinung, dass sich unser Kanzler sehr für die Themen interessiert hat und absolut glaubwürdig war. Er hat nachhaltig Eindruck hinterlassen."
Pöpsel erlebte einen gelösten Kanzler: „Er ist von Tisch zu Tisch gegangen, hat zugehört und nachgefragt. In Berlin kenne ich diese zugewandte, warmherzige Seite von ihm aus vielen Gesprächen. Im Tagesgeschäft und in den Medien bleibt sie meistens verborgen. Ich habe mich gefreut, dass die Helfer sie an diesem Abend selbst erleben konnten.“
